2020 bin ich zum ersten Mal auf die E-Ink-Technologie gestoßen — ein Display, das sich wie echtes Papier verhält: keine Blendung, keine Augenbelastung, keine der Energieverschwendung eines herkömmlichen Bildschirms. Die Richtung war sofort klar: ein ablenkungsfreies digitales Notizheft bauen, ganz auf Handschrift ausgerichtet, speziell für Schulen entwickelt. Das gab es noch nicht. Im selben Jahr habe ich die Marke EVONOTE eingetragen und mir die Domain evonote.eu gesichert.
Ich bin George Laza — der Gründer, Architekt und Entwickler hinter EVONOTE. Ich hatte immer eine Neigung zur Mathematik; landesweite Ergebnisse bei Schulwettbewerben in Rumänien waren ein frühes Zeichen dafür. Doch ich habe Soziologie an der Universität Bukarest studiert und 1998 abgeschlossen, bevor mich ein kurzer Abstecher in Politik und Marktforschung zu dem zurückbrachte, was ich eigentlich wollte: Software bauen. Seit 2001 arbeite ich als Entwickler — zunächst im Webdesign, später als Systemarchitekt. Manches, was ich damals gebaut habe, läuft heute noch, mehr als 15 Jahre später.
Dieser doppelte Hintergrund — Soziologie und Informatik — hat geprägt, wie ich EVONOTE von Anfang an angegangen bin. Das war nie nur ein Hardware-Problem. Ein digitales Notizheft funktioniert im Unterricht nur, wenn es respektiert, wie Schüler tatsächlich lernen — nicht nur, wie ein System konstruiert ist.
Deshalb funktioniert EVONOTE von Anfang an als eigenes F&E-Labor — kein überstürztes Produkt, sondern ein System, das gebaut und getestet wurde, bis es sich seinen Platz im Klassenzimmer tatsächlich verdient.
2022 bin ich an die Universität zurückgekehrt, um das System richtig, von Grund auf, zu bauen. Es wurde meine Informatik-Diplomarbeit — mit 10/10 bewertet — mit dem Titel "A Minimalist Digital Notebook for Education on EPD Devices, with Cloud Storage (Evonote Prototype)", die die vollständige Architektur hinter dem darlegte, was später EVONOTE werden sollte.
Während das Projekt voranschritt, wurde sein tieferer Wert immer klarer. Die meisten digitalen Bildungsinitiativen davor waren gescheitert — die Digitalisierung des Klassenzimmers bedeutete oft, die Handschrift ganz zu ersetzen, statt sie zu unterstützen. Handschrift ist nach wie vor der Ort, an dem echtes Lernen geschieht. EVONOTE tritt damit nicht in Konkurrenz; es erweitert sie. Es verleiht der Handschrift die "Superkräfte" der Digitalisierung — sofortige Cloud-Sicherung, nahtlose Synchronisierung, mühelose Archivierung — ohne der physischen Seite jemals die Aufmerksamkeit zu entziehen.
Es folgten Monate täglicher Nutzung: meine eigene, im Rahmen eines Masterstudiums, sowie echte Unterrichtstests mit Schülern, bei denen über tausend handgeschriebene Seiten auf dem Gerät entstanden. Das System hielt stand. Und indem die Hardware-Anforderungen minimal gehalten wurden, bleibt EVONOTE nah an dem, was sich eine Schule tatsächlich leisten kann — nicht nur an dem, was technisch möglich ist.
Jeder Schritt seit 2020 hat hierher geführt: kommerzieller Start im September 2026, pünktlich zum neuen Schuljahr. EVONOTE ist nicht nur Code und Hardware. Es ist der Beweis, dass ein E-Ink-Display und ein ablenkungsfreies Design die Handschrift ins digitale Zeitalter bringen können — ohne von einem Schüler zu verlangen, sie aufzugeben.